Mit Nepal verbindet uns eine bald 30-jährige Geschichte. Seit Andrea im Jahr 2000 einige Monate bei dem Ehepaar Doma und Amos in Kathmandu gelebt hat, sind wir durch eine tiefe, vertrauensvolle und wertschätzende Freundschaft miteinander verbunden. Mehrere Besuche in Nepal, auch zusammen mit Wilko, wie auch der nepalesischen Freunde in Deutschland, haben diese Beziehung vertieft. Ihre Arbeit und das Kinderheim haben wir über die Jahre persönlich kennengelernt und unterstützt.
Als es dann 2015 zu dem verheerenden Erdbeben in Nepal kam, konnten wir durch unseren Freundes- und Bekanntenkreis hier in Deutschland schnell und direkt Spenden zur Wiederaufbauhilfe sammeln – die Amos durch sein Netzwerk gezielt einsetzen konnte. Ein erster größerer Schritt. Wenig später klinkten wir uns in die Vision der Heimeltern ein, den Jugendlichen im Kinderheim durch ein Patenprogramm einen Collegeabschluss zu ermöglichen. Es wurde größer, regelmäßige Unterstützerinnen und Unterstützer kamen an unsere Seite. So gründeten wir im Jahr 2016, mit sieben weiteren Mitgliedern, den Verein für Nepal e.V.
Im Lauf der Jahre durften wir unser Engagement um zwei Standbeine erweitern, die uns sehr am Herzen liegen: Katastrophenhilfe und Einsatz gegen Menschenhandel. Auch hier haben wir vertrauensvolle Beziehungen und Freundschaften aufgebaut zu Partnern in Nepal, die für ihre Arbeit brennen: Bridges Nepal und Path of Hope.
Wir sind dankbar und voller Staunen, wie viel in zehn Jahren Verein in Nepal geschehen ist, wachsen und aufblühen durfte. Einfach, weil wir in Deutschland als Verein unseren Teil dazu beitragen, wir tolle, vertrauenswürde Partnerinnen und Partner vor Ort haben – und Menschen wie Dich, die das ermöglichen!
Durch die Vereinsgründung 2016 unterstützen wir die Arbeit in Nepal offiziell als Förderverein von Deutschland aus. Mit dieser Struktur können wir sehr transparent arbeiten und professioneller agieren. Da wir als Verein gegenüber dem Finanzamt und Vereinsregister Nachweispflichten haben, bekommen Spenderinnen und Spender noch mehr Sicherheit, dass ihr Geld in ihrem Sinne eingesetzt wird. Ebenso unterliegt das Kinderheim solchen Pflichten, da es als Teil einer registrierten NGO in Nepal nach strengen Regeln Rechenschaft über die Mittelverwendung ablegen muss. Das gilt genauso für die NGO Path of Hope, die den Frauenshelter unterhält wie für Bridges Nepal, die aktiv Menschenhandel vorbeugt und bekämpft. Alle drei Organisationen sind offiziell bei der nepalesischen Regierung als gemeinnützige Organisationen anerkannt.